
Die Metropolregion Rhein-Neckar
Entwicklungsarbeit auf regionaler Ebene
"Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) ist ein Verdichtungsraum und Planungsregion rund um das Dreiländereck Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen. Der Ballungsraum hat rund 2,4 Mio. Einwohner und zählt seit 2005 zu den europäischen Metropolregionen. Großstädte in der Region sind Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen", doch gehören auch die eher ländlich geprägten Gebiete des Neckar-Odenwald-Kreises sowie die Vorder- und Südpfalz zur MRN (Wikipedia 2022).
Ihren Namen erlangte die Metropolregion durch die beiden die Region prägenden Flüsse, den Neckar und den Rhein. Trotz der Verteilung auf drei Bundesländer bestehen enge soziokulturelle Verbindungen, da die Region weitestgehend der historischen Kurpfalz entspricht (ebd.).
Die Planungsregion der MRN ist in drei Träger für die gemeinschaftlichen Regionalentwicklung gegliedert (VRRN, MRN GmbH, ZMRN e.V.), deren gemeinsames Ziel es ist, die Region wirtschaftlich, sozial und ökologisch weiter zu entwickeln und im globalen Wettkampf zu positionieren. Das über sich über drei Länder erstreckende Konstrukt ist dabei deutschlandweit einmalig.
Kurzfakten MRN
(Stand 2017)
Fläche: 5.637,78 km²
Einwohner: 2.403.537
Bev.-Dichte: 426 EW/km²
BIP: 95,3 Mrd. Euro
8 Stadtkreise,
7 Landkreise
Die MRN in Deutschland
(Wikipedia 2022)
Karte der Metropolregion Rhein-Neckar (Wikipedia 2022)
Verteilung hitze-vulnerabler Personengruppen in der MRN
Ein für dieses Thema relevantes demographisches Merkmal ist die Altersstruktur der Metropolregion Rhein-Neckar und dabei v.a. der Anteil der über 65-Jährigen und der unter 20-Jährigen, da diese besonders sensibel auf Hitzestress reagieren.
Auffällig ist, dass besonders viele Personen der hitze-vulnerablen Altersgruppen im Oberrheingraben leben. Dies ist vor allem der dichten Besiedelung im historischen Gunstraum der Kurpfalz zuzuschreiben. Besonders viele hitze-vulnerable Personen finden sich daher in den Städten Landau, Neustadt an der Weinstraße, Ludwigshafen, Mannheim, Worms und Heidelberg wieder. Doch auch im eher ländlich geprägten Neckar-Odenwald-Kreis (im Osten der MRN) ist die Anzahl nicht allzu niedrig, was aber auch der Größe der hier verwendeten statistischen Einheiten (Kommunen) geschuldet sein kann.

Verteilung der hitze-vulnerablen Personen in der MRN (eigene Darstellung)